

Das geht uns alle an
Sie finden hier unseren Vorschlag für eine Mail oder einen Brief an die politischen Entscheider und Einflussnehmer, die maßgeblich die Verantwortung dafür tragen, ob und wie es mit unserem Krankenhaus weitergehen wird.
Verstehen Sie den vorbereiteten Text als Anregung und Rahmen für eigene Worte oder übernehmen Sie ihn einfach - das bleibt natürlich Ihnen überlassen.
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Sie können den folgenden Text auch einfach direkt kopieren und in eine Mail oder Ihr Textverarbeitungsprogramm einfügen.
Auch so haben Sie die Möglichkeit, ihn noch nach eigenen Vorstellungen zu ändern oder zu ergänzen.
Für den Fall, dass Sie es bevorzugen, Ihre Position an die entsprechenden Empfänger per Post zu versenden, stellen wir Ihnen neben den Mailadressen auch die jeweiligen Postanschriften zur Verfügung.
Für mehr Nachdruck machen Sie gern bei sämtlichen unten aufgeführten Empfängern Ihre Position deutlich.
Sehr geehrte Damen und Herren,
sehr geehrter Herr Ministerpräsident Weil,
sehr geehrter Herr Minister Dr. Philippi,
sehr geehrte Frau Landtagsabgeordnete Frau Logemann,
sehr geehrter Herr Landtagsabgeordneter Dr. h.c. Thümler,
WIR sagen NEIN zum Abbau unserer medizinischen Versorgung in Nordenham
und JA zum ERHALT der Helios Klinik.
Den von den Landtagsabgeordneten Karin Logemann (SPD) und Björn Thümler (CDU) eingebrachten Vorschlag, die Nordenhamer Helios-Klinik zu einem Mini-Krankenhaus herabzustufen, lehnen wir als betroffene Bürger entschieden ab.
Hier wird zu Lasten eines leistungsfähigen Standortes Gesundheitspolitik gegen die Bevölkerung der nördlichen Wesermarsch betrieben. Trotz ihrer nicht zu leugnenden Bedeutung steht die Helios-Klinik bei der Umsetzung der geäußerten Pläne vor dem Risiko einer Schließung.
Der Verlust der Klinik mit ihren Versorgungsmöglichkeiten würde lange Anfahrtswege notwendig machen, was gerade für ältere und weniger mobile Menschen eine erhebliche Belastung darstellt. Die Sicherstellung einer wohnortnahen Gesundheitsversorgung ist ein grundlegendes soziales Recht. Es ist Aufgabe der öffentlichen Hand, dafür Sorge zu tragen, dass auch ländliche Gebiete adäquat medizinisch versorgt werden.
Stellen Sie sich Ihrer Verantwortung zur Sicherstellung einer dauerhaft wohnortnahen klinischen Versorgung unserer Einwohner.
Der bisherige Konsens, erst dann über eine Verteilung von Geldern (Subventionen und Zuschüsse) vom Land Niedersachsen zu entscheiden, wenn sich beide Krankenhäuser über eine zukünftige Ausrichtung geeinigt haben, wurde ohne weitere Begründung aufgegeben.
Stattdessen werden 53 Mill. aus Steuergeldern gezahlt für einen wenig zukunftsfähigen Standort, der mit enormem Aufwand ertüchtigt werden soll.
Dies, obwohl bei der erst vor acht Jahren nach modernsten Standards errichteten Helios-Klinik Ausbaureserven für weitere hundert Betten vorhanden sind.
Es wird weder berücksichtigt, dass die Auslastung der Klinik im Vergleich zu den Vorjahren stark gestiegen ist, noch die wesentlich verkehrsgünstigere Lage an der B212 mit einer ausreichenden Anzahl an Parkplätzen. Wenn die A 20 hier in der Zukunft vorbeiführen wird, wäre dieses Krankenhaus eines mit einer unmittelbaren Anbindung an die Autobahn.
Durch die geäußerten Pläne wird die Rettungsdienst-Versorgung für eine Industriestadt wie Nordenham mit ihrer überdurchschnittlich hohen Konzentration an mitarbeiterstarken Großbetrieben aus Industrie und Gewerbe und für die Tourismus-Region Butjadingen massiv gefährdet. Die Reaktionszeiten der Notfallmedizin würden sich dramatisch verlängern und könnten im schlimmsten Fall Menschenleben kosten.
Wir fordern gemeinsame Gespräche mit einem qualifizierten Blick auf zukunftsorientierte Wege, die die Versorgung in unserem Landkreis durch beide Krankenhäuser sichern.
Wir nehmen die politischen Entscheidungsträger des Landes in die Pflicht, die geplante Herabstufung der Helios-Klinik unverzüglich zu stoppen und ihren Fortbestand in ihrer bisherigen Form sicherzustellen.
Niedersächsische Staatskanzlei
Niedersächsische Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
poststelle@stk.niedersachsen.de
Bitte beachten: Wenn Sie den Text als Anhang an eine Mail mit dieser Adresse senden, geht dies NICHT im .docx - Format
Nds. Landesregierung
Stephan Weil
Ministerpräsident
Niedersächsische Staatskanzlei
Planckstraße 2
30169 Hannover
ministerpraesident@stk.niedersachsen.de
Bitte beachten: Wenn Sie den Text als Anhang an eine Mail mit dieser Adresse senden, geht dies NICHT im .docx - Format
Niedersächsisches Landesgesundheitsamt
Dr. Andreas Philippi
Nds. Landesgesundheitsamt
Ministerium für Soziales, Arbeit, Gesundheit und Gleichstellung
z.Hd. Minister Dr. Andreas Philippi
Postfach 910761
30427 Hannover
MdL Karin Logemann
MdL Björn Thümler